Month: November 2012

Wenn´s im Oktober plötzlich Winter wird…

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…dann braucht man inwendig Wärme. Und dann ist es sehr wohltuend, wenn man den Funken und dem Knistern wärmender Gedanken, die sich aus wunderbaren Erinnerungen und Vorfreude speisen, zur Feuerstelle folgt.

Also führte unser Weg diesmal nach Eisleben, eine kleine Stadt, die uns jedes Mal irgendwie schlafend erscheint. Aber dieses feine, kleine Theater! Durchweg freundliche Mitarbeiter, ein nettes Café und der Saal: Parkett, ein Rang, sehr kuschlig – vielleicht für 350 Menschen. Die inneren Werte einer Stadt. Wenn hier mal nicht ihr Herz schlägt.

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Neuer Sänger bei Keimzeit…

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Eines der letzten Konzerte der diesjährigen Jubiläumstour führte uns nach Wernigerode.
Durchs herbstlich in tristes Grau in Grau gehüllte Thüringer Land fuhren wir unserem Ziel entgegen. Wir waren schon etwas in Zeitdruck, als wir an dem, für diese Nacht gebuchten Hotel ankamen. Zudem war es schon dunkel, so daß wir den uns im Namen des Hotels versprochenen „Schlossblick“ nicht mehr genießen konnten.

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Glücks

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Oder wie sagt man zu der Vielzahl von auf so verschiedene Weise wahrnehmbarem Glück?

Der Herbst hatte also gerade begonnen, die Zeit, da Berlin einlädt, sich auf einem 42 Kilometer langen Weg laufend „erkunden“ zu lassen. Und weil mein Mann einer jener tausenden tapferen (und wie ich finde auch ein bisschen verrückten) Marathon-Menschen ist, und weil eine liebe Freundin dort immer ein Bett für uns hat, und weil – welch glücklicher Zufall – außerdem und vor allem KEIMZEIT-Wochenende sein sollte, machte sich zunehmend unterschiedlichste Vorfreude breit.

Birgit hatte noch ganz kleine Augen, als sie vom Frühdienst kam, die nur kurz größer wurden, als sie von diesem herrlichen Konzert in Potsdam am vorangegangenen Abend erzählte. Das wollte ich dann in Cottbus selber sehen, hören, fühlen…

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Sommer, Strand und Me(e/h)r, …die letzte Etappe

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Der Wecker ertönte natürlich viel zu früh. Verschlafen blinzelten wir in den Morgen, den wir ja schon kommen sahen, bevor wir unsere Schlafstatt überhaupt erst erobert hatten. Nun, eine erfrischende Dusche im Gemeinschaftsbad und ein leckeres Frühstück, mit viel Liebe bereitet, erweckten die Lebensgeister und ließen uns fröhlich den neuen Erlebnissen entgegensehen.

Das Wetter, zwar wolkenreich, jedoch relativ trocken, konnte uns nicht beirren und wir traten die Reise zur Insel unserer konzertlichen Träume an.
Wider Erwarten kamen wir reibungslos durchs Land. Selbst die Zugbrücke zur Insel war gerade herunter gelassen worden und ließ uns ungehindert passieren.

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KEIMZEIT und der Lindenpark – Ein Heimspiel

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Es ist herbstlich geworden. Während die Sonne am Tage noch wärmt, werden die Nächte schon empfindlich kühl. Jackenwetter ist angesagt. Heute kann ich mit den Öffis zum Konzert fahren und hoffe auf eine reibungslose Fahrt. Am Alex kurz aus der Tür geschaut und schon liegen wir uns in den Armen. Zwei unserer Berliner Freunde und ich. Die Fahrt geht weiter. Natürlich gibt es eine zehn minütige Unterbrechung in Wannsee, wo wir den Zug verlassen und auf den Nächsten warten müssen. Unvermittelt erinnert mich das an ein keimzeitliches Lied. „Streik“, natürlich naheliegend, auch wenn es sich hier wohl eher um einen technischen Defekt handeln sollte. Es hat auch was Gutes, kurz Luft zu schnappen, um den Rest der Fahrt ohne lästiges Telefongeplapper des Nebenmannes genießen zu können. Und Zeit haben wir ja genug.

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